HI BAUPROJEKT GMBH

Newsroom

Auszeichnung: Airbus-Tochter Jena-Optronik erhält Würdigung „Jenaer Fassadenpreis-Wettbewerb 2015“

Auszeichnung: Airbus-Tochter Jena-Optronik erhält Würdigung „Jenaer Fassadenpreis-Wettbewerb 2015“

Der Neubau im Gewerbegebiet „Jena21″ besticht nach Jury-Einschätzung durch optimal gestaltete Fassaden und eine ausgewogene Gesamtwirkung. Jena-Optronik GmbH Geschäftsführer Dietmar Ratzsch und Dr. Harald Bruhn haben die Würdigung im Namen des Bauherren Airbus Real Estate GmbH, der beteiligten Gewerke und der Belegschaft des Thüringer Raumfahrtunternehmens in Empfang genommen.
Bei der Planung des Neubaus durch HI Bauprojekt wurden sowohl energetische und technologische Anforderungen als auch architektonisch-funktionelle Aspekte berücksichtigt. Ziel war die Gestaltung eines modernen Gebäudekomplexes, durch den der innere Anspruch nach Produktqualität des Unternehmens nach außen hin dargestellt wird.  Definiert durch klare Linien und ein ganzheitliches Farbkonzept, wird die Aufmerksamkeit des Betrachters gelenkt und die fünf Gebäudeteile in Kombination mit einem dezent gestalteten Außenbereich entfalten ihre Wirkung.

„Der Bauherr Airbus und der Nutzer Jena-Optronik sind in einer Branche tätig, in der es auf eine hohe technische Präzision ankommt. Eine Präzision bedeutet Genauigkeit. Daher war es mir wichtig, dass sich diese Genauigkeit u.a. in einer klar gegliederten Fassadeneinteilung widerspiegelt. Die Gliederung der großflächigen Glasfassaden findet sich im gesamten Gebäudekomplex wieder. Dieser wiederkehrende Rhythmus der Elemente und die zurückhaltende Farbgebung, in Weiß und Dunkelgrau, verleiht dem Gebäude eine ruhige und zurückhaltende Ausstrahlung. Eine Schlichtheit, die den Nutzern des Gebäudes in Ihrer hochpräzisen Arbeit, eine Umgebung in Ruhe, quasi maximale Konzentration auf das Wesentliche, geben soll“, fasst Juliane Stange, Architektin HI Bauprojekt GmbH, zusammen.

Die Vereinigung von Bürogebäude mit der angeschlossenen Produktionshalle erfordert kurze Wege und Verbindungen zwischen den beiden, eng miteinander verbundenen Arbeitsbereichen. Hier war es nicht nur wichtig, dass sich die Angestellten trockenen Fußes zwischen den Bereichen Forschung und Entwicklung im Bürogebäude und der Produktion bewegen können, sondern dass die Produktionshalle, ebenso wie das Bürogebäude eine ansprechende Hülle erhält. Durch eine sichtbare Gebäudefuge als Fassadenrücksprung, zwischen Bürobereichen und dem Reinraumbereich, gibt es eine optische Trennung, und doch verbinden die gleichen Fassadenelemente, die gleichen Oberflächen und Farben, diese zwei in ihrer Funktionalität sehr verschiedenen Gebäude miteinander.

„Für uns ist dieser Preis nicht nur eine Wertschätzung des Baus, sondern der vom gesamten Projekt geleisteten Arbeit. Nach dem ersten Jahr im neuen Zuhause haben sich alle eingerichtet und eingelebt. Auch wenn das alte Gebäude noch in Sichtweite ist, blicken wir nach vorn und erwarten spannende Missionen, die wir aus dem „Neu“-Bau erfüllen werden“, kommentiert die Würdigung Annett Feige, Mitglied des Teams im Neubauprojekt bei der Jena-Optronik GmbH und Pressesprecherin der Jenaer Raumfahrer.